Widerspruch bis Mediationsvereinbarung

„Erfolgreiches Mediationsverfahren“

Das Mediationsverfahren ist laut offizieller Stellungnahme der Stadt erfolgreich zum Abschluss gekommen.

Mit unserer Rücknahme des „Widerspruch gegen die Feststellung der Unzulässigkeit des Bürgerbegehrens“ möchten wir die noch offenen Punkte und Probleme darlegen:

Siehe Rücknahme des Widerspruchs (Originale, siehe am Ende des Beitrags):

Sehr geehrte Damen und Herren,
hiermit ziehen wir den Widerspruch gegen den Feststellungsbescheid zum Bürgerbegehren
Achertalschule vom 28.09.2016 zurück, obwohl wir weiter der Überzeugung sind, dass durch die Verlegung des SBBZ, für die Schüler der Achertalschule und deren Familien, erhebliche Barrieren in Kauf genommen werden.
Außerdem möchten wir festhalten, dass noch einige Inhalte im Mediationsverfahren offen
geblieben sind, die es unserer Ansicht nach, noch zu klären gilt:
– Inklusion/ Teilhabe
– lebenspraktischer Unterricht
insbesondere der Kleinbus, der Weg zum Scheck-in muss sicher gestaltet werden
(Abgrenzung Fußwege/B3, Übergang am Kreisverkehr (Zebrastreifen/ Ampel))

Räumlichkeiten und Raumnutzung
sollte nach Herrn Schneiders Wünschen umgesetzt werden (Bläserklasse?, seperater neuer Eingang zur Gymnastikhalle, Nutzung der Aula als
Aufenthaltsraum, Gestaltung der Klassenzimmer, usw.)

Beförderung
fehlte insbesondere die Beförderung nach dem Unterricht, aber auch die
Möglichkeiten für Eltern ohne PKW zu Elternabenden, Förderplangesprächen,
sowie anderen Aktivitäten der Schule zu gelangen

Zu guterletzt möchten wir nochmals an die Stadtverwaltung, die Stadträte, Beteiligte des runden
Tisches und die Bevölkerung appellieren, einzugestehen, dass aufgrund vieler in Vergangenheit
passierter Planungsfehler, keine andere Lösung gefunden werden konnte und die Schüler der
Achertalschule nun unter diesen Entscheidungen viele Einschränkungen/Erschwernisse im Alltag
erfahren und bewältigen werden müssen.

Deshalb plädieren wir dafür, dass sich überlegt werden sollte, den Schülern und deren Familien
eine Entschädigung zukommen zu lassen.

Mit freundlichen Grüßen,
Anna Schuler & Ralf Federkeil

 

^^ Zu unser Vorschlag den Kindern der Achertalschule Freikarten für das Freibad zur Verfügung zu stellen, hat uns die Stadt Achern mitgeteilt, dass dies aus dem „Gleichberechtigungsgedanken“ heraus leider nicht umsetzbar ist …

Vermutlich möchte die Stadt Achern jedoch vielleicht auch ihre Planungsfehler der Vergangenheit nicht eingestehen…!?

 

Des Weiteren weisen wir noch einmal ausdrücklich auf den unsicheren Weg von der Schule in Fautenbach zum lebenspraktischen Unterricht im Scheck-In Center hin, der besonders im Bereich unter der Zubringerbrücke und am Kreisverkehr für Kinder gefährlich ist.

 

Laut Mediationsvereinbarung (siehe anbei) sollen „innovative, zukunftsweisende Kontepte“ zur „Inklusion und Teilhabe“ in Achern ihren Platz finden. Es soll eine Arbeitsgruppe gegründet werden um dies umzusetzen. Wir sind gespannt … !

 

Anbei die Dokumente:

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