Abgabe der Unterschriften an die Stadt Achern

Am 07.09. haben wir 2464 Unterschriften, davon 1816 von Acherner Bürgern – persönlich bei Herr Oberbürgermeister Muttach abgegeben.

Mit ca. 400 Pufferstimmen auf die geforderten 1428 Unterschriften gehen wird davon aus, dass es zu einem Bürgerentscheid kommen wird.

Wir haben ausdrücklich noch einmal betont, was wir seit Anfang an für die Stadt- und Schullandschaft in Achern fordern:

Schulplätz(chen)/e in Achern für ALLE Schüler.

Es geht um das Gemeinwohl, eine Entscheidung auf Kosten der Schwachen zu verhindern, und um die nachhaltige Stärkung der Gemeinschafsschule (GMS)!

Herr Muttach erklärte uns, dass schon bereits 2009 von einem unabhängiger Stadtplaner der Umzug der Achertalschule (nach -Oberachern-) vorgeschlagen wurde um die Raumnot innerhalb der Stadt zu entschärfen.

Das bedeutet, es hat sich seit dieser Zeit nichts bauliches für die Schullandschaft in Achern getan, im Gegenteil – Gebäude und Grundstücke im Stadtkern werden verkauft und anderweitig verwendet. Der Bau der Jahnhalle hätte durch Einplanung von Lehrräumen für z.B. Lernateliers bereits die Platzprobleme der GMS nachhaltig lösen können, dies wurde durch fehlende Weitsicht der Stadtplanung leider ebenfalls verpasst.

Jetzt wird der Blockierte Umzug der Achertalschule als Grund für die Raumnot, seitens der Stadt dargestellt, um die eigenen Fehler zu kaschieren.

Die Schüler der Achertalschule, sind auf den Standort in der Kernstadt angewiesen. Es geht um die Netzwerke der Schule, sowie das selbständig werden der Kinder, die bis in die 9. Klasse hier unterrichtet werden und durch ihr Einschränkungen es im Leben schwer haben.

Durch konsequente Förderung und lebenspraktischen Unterricht (in Verbindung mit zahlreichen Aktionen, wie z.B. zusammen einkaufen, Kooperationen mit z.B. der Gewerbeschule) können die Kinder es schaffen einen Hauptschulabschluss und anschließend eine Lehre zu absolvieren.

Die Gemeinschaftsschule -hat- einen stetig wachsenden Raumbedarf, diesem konnte man nur kurzzeitig mit den Räumen im Keller der Achertalschule entgegenwirken und – diesem wird man nicht durch das Gebäude der Achertalschule – nachhaltig entgegentreten können. Es ist eine Frage er Zeit, dann wird sich die Stadt nach weiteren Möglichkeiten umschauen müssen, und so eine noch weiter „zerstückelte“ Gemeinschaftsschule schaffen !??

Wir möchten, dass die Stadt die Umbau-/Aufstock-/Anbaumöglichkeiten an der GMS (oder gar noch am Bau der Jahnhalle) durch einen sachkundigen Architekten (oder gar einen Architektenwettbewerb) prüft, und sich nicht auf Protokolle mit dem Schulamt beruft oder auf Aussagen des Schulleiters der GMS, denn diese können solch baulichen Veränderungen nicht abschätzen.

Statt in Lehrräume zu investieren werden außerdem zu erst einmal 2017 – Verwaltungsgebäude für 800.000€ an der Gemeinschaftsschule errichtet (laut Doppelhaushalt 2016/2017)!! Dies ist mehr als Erklärungsbedürftig, denn der Presse äußert Herr Moll: „Auf dem jetzigen Areal der Gemeinschaftsschule gibt es einfach keine Raumreserven mehr“ — nicht für Lehrräume jedoch zuallererst für Verwaltungsgebäude ist ausreichend Platz vorhanden?, und die Eltern die auf die Ganztagsbetreuung angewiesen sind bleiben weiter auf der Strecke…

Wir hoffen auf viele mündige Bürger, der sich nicht durch die Pressemitteilungen der Stadt manipulieren lassen und die Dinge hinter den Kulissen erkennen können.

Gerade die Verwendung des Amtsblatts (Achern Aktuell) welches direkt von der Stadt herausgegeben wird empfinden wir als ein unfaires Mittel – hier ist keine objektive Meinungsbildung möglich…

siehe:
http://bnn.de/nachrichten/unterschriften-fuer-buergerentscheid

http://www.bo.de/lokales/achern-oberkirch/achertalschule-achern-kommt-buergerentscheid-noch-2016

http://www.bo.de/lokales/achern-oberkirch/buergerentscheid-in-achern-4080-stimmen-sind-das-minimum

Amtsblatt (Achern Aktuell) KW36, Seite 9:

http://www.achern.de/de/Rathaus/Aktuelles+Nachrichtenblatt/Nachrichtenblatt-Achern-aktuell—online

 

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