Maximilian Reinhart

s_luiz-e-rafael-dislikeIch bin der Meinung, dass ein Umzug ins benachbarte und nur 2 km entfernte Fautenbach absolut zumutbar ist, zumal diese Schule sonst keine entsprechende Auslastung mehr hätte.

Als Steuerzahler finde ich es unverhältnismäßig, wenn für die Gemeinschaftsschule ein Neubau in Millionenhöhe notwendig wäre, nur wenn 2 km Entfernung nicht in Kauf genommen werden können. Herr Muttach hat zugesagt, einen entsprechenden Transportiert einzurichten.

Desweiteren ist das Argument, dass Eltern nicht zum Elternabend wegen fehlendem Auto kommen können geradezu lächerlich. Dies gilt dann auch in allen anderen Schulen. Die sprachbehinderten Schule ist beispielsweise in Wagshurst, die Grundschulförderklasse ist in Gamshurst, alle nicht zentral im Achern.

Sicher ist es nicht leicht, ein behindertes Kind zu haben, aber bitte in diesem Fall die Kirche im Dorf lassen und die Verhältnismäßigkeit im Auge behalten.

3 Kommentare zu “Maximilian Reinhart

  1. Ich glaube, das Hauptproblem wurde noch nicht erkannt. Es geht in erster Linie nicht um die 2km. Sondern um die fehlende Teilhabe am sozialen Leben, das bedeutet eine gewisse Selbstständigkeit zu erreichen, wenn es schon kognitive Defizite gibt. Und die Selbstständigkeit können diese Kinder nur erreichen, in dem ihr Schule zentral angebunden ist. Zumal die Lehrer einige Netzwerke mit den umliegenden Geschäften aufgebaut haben.
    Mit den Schülern der Gfk und Sprachheilschule stimmt, nur mit dem großen Unterschied, dass diese Schulzeit nach einem bzw. Spätestens nach vier Jahren endet und diese Schüler im Normalfall dann eine Regelschule besuchen können und dann wieder zentral angesiedelt sind.
    Im Übrigen wurde von Hr. Muttach offiziell noch keine Beförderung zugesagt, außer die der Regelbeförderung ab Hbf Achern; und wenn gilt eine separate Beförderung nur für das 1. Schuljahr, d.h. Kinder mit kognitiven Einschränkungen, die lediglich auf der Geburtsurkunde 7 Jahre alt sind, dürfen morgens den Linienbus ab Hbf Achern nach Fautenbach nehmen. Und jeder, insbesondere die Eltern können nur hoffen, dass ihr Kind an der richtigen Haltestelle aussteigt.

  2. Meines Erachtens gibt es hier nur eines, was lächerlich ist:
    Wenn man als Steuerzahler gerade bei den Schulen sparen möchte! Wenn man da als Vergleichsmaßstab den Umbau der Illenau heranzieht, durch welchen auch vorhandene Verwaltungsräumlichkeiten obsolet wurden, dann treibt mir ein solcher Kommentar die Tränen in die Augen!

  3. Ist kein Wunder, dass solche Meinungen im Raum stehen. In der Öffentlichkeit wird es ja auch so breitgetreten, dass die Achertalschule aus irgendwelchen unsinnigen Gründen nicht umziehen möchte und das obwohl der neue Standort dort vermeintlich besser geeignet wäre …

    Der neue Standort ist weder von seiner Lage, noch von seiner Erreichbarkeit für die Schüler, noch was die Anzahl und Größe der Räume angeht geeignet!

    Das es hier um das Wohl der Kinder und nicht um irgendwelche persönlichen Belange geht wird schnell mal vergessen. Die meisten Leute urteilen hier über ein Thema, mit dem sie sich überhaupt nicht auskennen und das finde ich falsch und bedauernswert!

    Eine Analogie:
    Welcher Laie würde auf die Idee kommen beim Umzug einer Firma zu urteilen, ob der neue Standort deren Bedürfnissen (Größe, maschinelle Ausstattung, Infrastruktur vor Ort …) geeignet ist?
    Beim Thema Schule maßen sich die meisten Leute aber dennoch eine unreflektierte Meinung an, denn „ich war doch auch mal in der Schule“.

    Vermutlich aber nicht in einer Förderschule … also bitte vorher nachdenken!

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