Gemeinschaftsschule hat zu wenig Platz

In einer Presseinformation legt Herr Moll seine Sichtweise zum Platzbedarf als Leiter der Gemeinschaftsschule Achern dar.

Der aktuelle Raumbedarf ist unbestritten vorhanden.

Bei der Ganztagsbetreuung in der Grundschule ist es laut Heinz Moll wiederholt zu Aufnahmestopps gekommen, da für die Betreuung kein Platz vorhanden war.

Das Konzept der Gemeinschaftsschule an diesem Standort basiert auf einer teilweisen Doppelbelegung der Räume (morgens/mittags), wie wir erfahren haben, somit ist es nicht verwunderlich wie es zu Aufnahmestopps kommt, – man kann ja nicht etwas anbieten, wofür keine Plätze bestehen.

 

Viele Umstände sind unserer Meinung nach, bereits zur Eröffnung der Gemeinschaftsschule bekannt gewesen:

So habe die Lerngruppe 5 keine Ateliers. Alternativ wurden Lernplätze auf den Fluren eingerichtet, was keine Dauerlösung sein dürfe.

…benötige die GMS mittelfristig einen weiteren Raum für naturwissenschaftliches Arbeiten.

Erstversorgung bei Verletzungen von Schülern müsse auf dem Flur geschehen

Selbst im Lehrerzimmer fänden nicht alle Lehrer Platz.

Wurde – wohl wissentlich – über diesen Umstand die Gemeinschaftsschule an diesem Standort eröffnet?

 

Schulleiter Moll ist froh, dass die Stadt die Aufstockung des Verwaltungstraktes für 2017 plant.

Es besteht jedoch unbestritten ein höherer Bedarf an Schulräumen, so könnte man dem Aufnahmestopp in der Ganztagsbetreuung direkt entgegenwirken,

und die

insbesondere alleinerziehende Mütter

direkt Unterstützen.

Jedoch sind Lehrerzimmer und ein geräumiges Sekretariat usw. wichtiger – und dies verschlingt 800.000€ des Haushalts der Stadt Achern.

Die Möglichkeiten der Sanierung oder Neubebauung auf dem Gelände der Gemeinschaftsschule sind unserer Meinung nach nicht durch einen sachkundigen Architekten geprüft worden, sondern lediglich durch die Schulleiter und das Schulamt.

Architektenwettbewerbe kann die Stadt ja gut organisieren, wie das Projekt „Badischer Hof“ gezeigt hat, warum ist dies nicht für Acherner Schulen möglich?

 

Es wäre schade, wenn dieser neue Schultyp durch äußere Faktoren scheitern würde, sagt Moll.

Das finden wir auch, deshalb müssen die Stadträte umdenken und nachhaltig in den Standort der Gemeinschaftsschule, durch die Sanierung der Gebäude oder Neubauten, investieren und nicht den einfachen und günstigen Weg – wie das Verwenden der Gebäude der Achertalschule – gehen.

Die Folgekosten für die Stadt und letztendlich auch für die Bürger (Steuern & Abgaben) sind bei solchen Lösungen immer höher.

 

Außerdem denkt hier – so glauben wir – keiner an die weitere Zukunft.

Was soll als nächstes, bei mehr Raumbedarf seitens der Gemeinschaftsschule geschehen?

  • Soll die Musikschule etwa verlegt werden !?
  • Oder werden gar Räume von Realschule oder Gymnasium benötigt?

 

siehe:

http://www.bo.de/lokales/achern-oberkirch/gemeinschaftsschule-achern-hat-viel-zu-wenig-platz

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